Kunst im Büro: Wie Bilder und individueller Wandschmuck die Marke stärken
Veröffentlicht von Yuriy Aravsky

Kunst im Büro: Wie Bilder und individueller Wandschmuck die Marke stärken

Ein Büro beginnt bereits über ein Unternehmen zu sprechen, bevor im Besprechungsraum das erste Wort gefallen ist. An der Gestaltung des Raumes lassen sich die Liebe zum Detail, der Charakter einer Marke und sogar die Konsequenz erkennen, mit der ein Unternehmen sein eigenes Erscheinungsbild pflegt. Besonders deutlich wird das bei der Eröffnung eines neuen Büros oder im Zuge eines Rebrandings: Gewohnte Details funktionieren nicht mehr automatisch, sondern werden zu einem Teil des neuen Gesamteindrucks.

Kunst im Unternehmensumfeld kann die Markenästhetik unterstützen, die Herkunft eines Unternehmens betonen, eine bestimmte Atmosphäre schaffen oder genau jenes Element sein, das den gesamten Innenraum visuell zusammenführt. Deshalb geht es bei Kunst für das Büro längst nicht nur darum, eine freie Wand dekorativ zu füllen.

Im Folgenden betrachten wir einige Situationen, in denen Corporate Art tatsächlich einen Mehrwert bietet – von der Eröffnung eines neuen Standorts und einem Rebranding bis hin zu Geschenken, die langfristig zur Wahrnehmung und Reputation eines Unternehmens beitragen.

Warum typische „Bürodekoration“ dem Markenbild schaden kann

Das Problem klassischer Bürodekoration besteht nicht unbedingt darin, dass sie grundsätzlich schlecht ist. Viele einfache Lösungen erfüllen durchaus ihren Zweck und schaffen einen gepflegten Hintergrund. Ein Stock-Poster, eine universelle Landschaft oder ein standardisiertes Set mit Firmenlogo kann eine leere Wand füllen und eine bestimmte Stimmung erzeugen. Wirklich etwas Einzigartiges über das Unternehmen erzählen solche Lösungen jedoch nur selten.

Gerade bei der Suche nach Bilder fürs Büro oder schöne Bilder fürs Büro lohnt es sich deshalb, nicht nur darauf zu achten, ob ein Motiv optisch gefällt. Entscheidend ist auch die Frage, welche Aussage ein Bild im Kontext des Unternehmens vermittelt.

Eine besonders tückische Kategorie sind Gegenstände, die von Unternehmen selbst noch als hochwertige Corporate-Lösung wahrgenommen werden, obwohl sie längst alltäglich geworden sind. Früher galten beispielsweise Wandkalender mit Firmenlogo, bedruckte Tassen, Kugelschreiber oder Gravuren auf Holz als sichtbare Zeichen von Status und Markenidentität.

Heute ist individualisierter Druck nahezu überall verfügbar. Solche Produkte können bei Besuchern deshalb genau den gegenteiligen Eindruck erzeugen: nicht „dieses Unternehmen investiert in seine Marke“, sondern eher „hier wurde Budget für günstige Standard-Werbeartikel ausgegeben“.

Die Idee gebrandeter Produkte an sich ist natürlich sinnvoll. Schließlich ist kaum jemand einem Unternehmen gegenüber völlig gleichgültig und verwendet gleichzeitig regelmäßig Gegenstände mit dessen Logo. Wer jedoch einen hochwertigeren, repräsentativen Eindruck erzielen möchte, braucht häufig eine andere Ebene der Gestaltung – eine Lösung, die nicht nach Massenproduktion aussieht, sondern nach einer individuellen Idee.

Genau hier setzen moderne Bilder für Büro und individuell entwickelte Kunstkonzepte an.

Was ist ein individuell gestaltetes Corporate-Art-Bild?

Viele Menschen suchen zunächst ganz direkt nach Begriffen wie „Bild mit Firmenlogo“ und stellen sich darunter ein Logo vor, das einfach mit Farbe auf eine Leinwand gemalt wurde. In der Praxis funktioniert Corporate Art meist wesentlich subtiler.

Ein Kunstwerk muss weder ein Logo enthalten noch das Produkt oder die Dienstleistung eines Unternehmens wortwörtlich darstellen. Im Gegenteil: Je offensichtlicher die visuelle Botschaft ist, desto schneller wirkt das Ergebnis wie Werbung.

Viel interessanter können eine Markenfarbpalette innerhalb einer abstrakten Komposition, charakteristische Linien oder Formen, eine Verbindung zur Stadt, zur Herkunft des Unternehmens oder ein dezent integriertes grafisches Motiv wirken. Auf diese Weise kann Kunst über eine Marke erzählen, ohne wie ein Werbeplakat auszusehen.

Wer nach kreative Wandgestaltung Büro sucht, sollte daher nicht nur über einzelne Motive nachdenken, sondern über eine visuelle Sprache, die zum Unternehmen und zur Architektur des Raumes passt.

International wird dieser Bereich häufig als „Corporate Art“ bezeichnet. Gerade für Unternehmen, die mit Kunden oder Geschäftspartnern auf dem europäischen Markt arbeiten, ist dieser Begriff relevant. Gemeint ist Kunst als zurückhaltender, aber aussagekräftiger Bestandteil des Unternehmensumfelds.

Szenario: Eröffnung eines neuen Büros oder Showrooms

1959 initiierte David Rockefeller, damals Präsident der Chase Manhattan Bank, eine der ersten großen Corporate-Art-Sammlungen in der Unternehmenswelt.

Die Bank eröffnete zu dieser Zeit zahlreiche neue Niederlassungen auf der ganzen Welt. Jede Eröffnung bot die Möglichkeit, sich nicht einfach als eine weitere konservative Bank zu präsentieren, sondern als moderne Institution mit Blick in die Zukunft.

In Lobbys und Besprechungsräumen wurden Werke zeitgenössischer Künstler gezeigt – für den damaligen Bankensektor ein ungewöhnlicher Schritt. Die Kunst wurde zu einem direkten Bestandteil des Erlebnisses im Gebäude. Sie befand sich nicht ausschließlich in einer privaten Sammlung des Managements, sondern dort, wo Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner sie tatsächlich wahrnahmen.

Die Eröffnung eines neuen Büros oder Showrooms ist einer der wenigen Momente, in denen sich die Wahrnehmung eines Raumes vollständig von Grund auf entwickelt. Es gibt noch keine bestehenden Assoziationen – lediglich die ersten Sekunden, in denen Besucher den Raum erleben.

Ein gezielt ausgewähltes Kunstwerk im Eingangsbereich oder Besprechungsraum ist deshalb weit mehr als Dekoration. Es wird Teil des ersten Eindrucks – und gerade dieser erste Eindruck lässt sich später kaum mit derselben Intensität wiederholen.

Für größere Räume können beispielsweise Wandbilder XXL Büro besonders wirkungsvoll sein. Ein großformatiges Werk kann eine zentrale Wand definieren, den Blick lenken und dem gesamten Raum eine visuelle Identität geben.

Szenario: Rebranding eines bestehenden Büros

Ein Rebranding ist häufig anspruchsvoller als die Gestaltung eines neuen Standortes. Statt einen ersten Eindruck zu schaffen, muss ein bereits bestehendes Bild verändert werden.

Ein bekanntes Beispiel dafür ist die Transformation von IBM in den 1950er-Jahren. Thomas Watson Jr., der das Unternehmen während einer seiner bedeutendsten Wachstumsphasen leitete, engagierte den Architekten und Designer Eliot Noyes als Director of Design und beauftragte Paul Rand mit der Entwicklung einer neuen Corporate Identity.

Die Gebäude und Innenräume von IBM wurden zunehmend mit moderner Kunst und architektonischen Objekten ausgestattet.

1973 hielt Watson seine bekannte Rede unter dem Titel „Good design is good business“ – also „Gutes Design ist gutes Geschäft“. Damit stellte er eine direkte Verbindung zwischen Gestaltung, Unternehmensidentität und öffentlicher Wahrnehmung her.

Tatsächlich wurde Design zu einem sichtbaren Symbol für die Entwicklung von IBM: weg vom traditionellen Hersteller von Rechenmaschinen und hin zu einem Unternehmen, das für technologische Innovation stand.

Ein Rebranding des Büros, bei dem die Bilder und die Wandgestaltung unverändert bleiben, lässt dagegen eines der sichtbarsten Elemente des alten Erscheinungsbildes bestehen.

Besucher, die den Raum bereits vor dem Rebranding kannten, erkennen besonders schnell den Widerspruch zwischen einer neuen Markenidentität auf der Website und einer veralteten visuellen Umgebung im tatsächlichen Geschäftsraum.

Wer in dieser Phase nach Wandgestaltung Büro Ideen sucht, sollte deshalb die Wände nicht isoliert betrachten. Farben, Materialien, Kunstwerke, Beleuchtung und Markenidentität sollten gemeinsam gedacht werden.

Szenario: Ein Geschenk zur Geschäftseröffnung eines Partners

Ein Geschenk zur Eröffnung des Unternehmens eines Geschäftspartners gehört wahrscheinlich zu den persönlichsten Formen eines Corporate-Art-Auftrags. In diesem Fall geht es nicht um die Gestaltung des eigenen Büros, sondern um eine Geste innerhalb einer Geschäftsbeziehung.

Typische Ideen sind Blumen, Alkohol oder klassische Corporate-Geschenke. Viele davon werden jedoch verbraucht oder relativ schnell vergessen.

Ein Kunstwerk, das gezielt auf die Farbwelt, die Symbolik oder den Tätigkeitsbereich des Partnerunternehmens abgestimmt wurde, kann dagegen viele Jahre an einer Wand hängen. Jedes Mal, wenn es wahrgenommen wird, erinnert es an den Anlass und an das Unternehmen, von dem das Geschenk stammt.

Hier zeigt sich derselbe Vorteil eines individuellen Ansatzes wie beim eigenen Büro: Das Geschenk muss nicht buchstäblich das Logo des schenkenden Unternehmens zeigen.

Eine dezente Verbindung zur Branche, zu gemeinsamen Werten oder zur Geschichte des Partners reicht häufig aus. Gerade dadurch wirkt das Geschenk aufmerksam, individuell und durchdacht.

Ein interessantes Beispiel dafür, wie eine Marke Kunst nicht nur im eigenen Unternehmensumfeld einsetzen kann, bietet Olivetti.

Das italienische Unternehmen entwickelte unter Adriano Olivetti eine Unternehmensphilosophie, die auf der Überzeugung beruhte, dass Schönheit und Design nicht lediglich eine dekorative Ergänzung des Geschäfts sein sollten, sondern ein Bestandteil der Marke selbst.

Olivetti arbeitete systematisch mit Künstlern und Designern zusammen, die über viele Jahre Plakate und Printmaterialien für das Unternehmen entwickelten.

Mit der Zeit entwickelte sich dieses visuelle Erbe zu einer eigenständigen Sammlung mit Hunderten von Arbeiten, von denen einige heute weniger als Werbung und vielmehr als eigenständige Design- und Kunstobjekte wahrgenommen werden.

Die Geschichte einer Stadt als Teil des Markenwertes

Ein Ansatz, den gerade Unternehmen in traditionsreichen Städten wirkungsvoll einsetzen können, besteht darin, nicht nur auf die Autorität eines Künstlers, sondern auch auf die Geschichte und kulturelle Bedeutung eines Ortes zurückzugreifen.

Lloyd's of London, einer der ältesten Akteure des internationalen Versicherungsmarktes, verfügt über eine umfangreiche Kunst- und historische Sammlung. Ein bedeutender Teil davon steht in Verbindung mit der Geschichte der Seeversicherung.

Maritime Landschaften, Schiffe, Porträts und historische Artefakte greifen unmittelbar die Geschichte der Institution auf, deren Entwicklung eng mit Seehandel und der Absicherung entsprechender Risiken verbunden war.

Daraus lässt sich ein allgemeineres Prinzip ableiten: Ein Unternehmen muss nicht immer ausschließlich in der Sprache seines eigenen Brand Manuals über sich selbst sprechen.

Eine Verbindung zu einem Ort, seiner Geschichte oder seinem kulturellen Kontext kann wesentlich wirkungsvoller sein.

Jede Stadt und jede Region verfügt über einen eigenen kulturellen und wirtschaftlichen Hintergrund – Handelsgeschichte, lokale Handwerkstraditionen, Architektur oder den Ruf als industrielles beziehungsweise technologisches Zentrum.

Ein Kunstwerk, das diesen Kontext dezent aufgreift, ermöglicht es einem Unternehmen, in der visuellen Sprache des Ortes zu kommunizieren, an dem es tätig ist.

Corporate Art in der Praxis

Corporate Art steht immer in einem gewissen Verhältnis zum Raum, zur Geschichte des Unternehmens, zu seiner visuellen Sprache oder zu seiner Herkunft.

Für ein modernes Büro muss keines der genannten Beispiele wortwörtlich kopiert werden. Viel wichtiger ist das zugrunde liegende Prinzip: Ein Bild funktioniert besonders gut, wenn es einen nachvollziehbaren Grund dafür gibt, warum gerade dieses Werk an genau dieser Wand hängt.

Unternehmen, die nach Leinwandbilder Büro oder Bilder fürs Arbeitszimmer suchen, sollten deshalb zunächst überlegen, welche Funktion die jeweilige Wand und der dazugehörige Raum erfüllen.

Je nach Bereich kann ein Corporate-Art-Konzept unterschiedliche Aufgaben übernehmen.

Für den Eingangsbereich oder die Rezeption eignet sich ein einzelnes, markantes Werk, das sofort den Charakter des Raumes definiert.

Für einen Besprechungsraum kann eine abstrakte Komposition in den Unternehmensfarben oder ein Bild mit subtilen Assoziationen zur Tätigkeit der Firma sinnvoll sein. Entscheidend ist, dass die Kunst die Atmosphäre unterstützt und nicht wie eine Werbefläche wirkt.

Für einen langen Flur oder mehrere Etagen ist häufig eine Serie von Werken geeigneter. Eine gemeinsame Farbwelt, ein Motiv oder eine ähnliche künstlerische Sprache verbindet den gesamten Bereich, ohne dass Besucher über längere Strecken immer dasselbe Bild sehen.

Für mehrere Büros oder ein Netzwerk von Showrooms kann ein einheitliches visuelles Konzept mit individuellen Varianten für jeden Standort entwickelt werden. Dadurch bleibt die Markenidentität erkennbar, ohne dass an jeder Wand exakt dieselben Motive wiederholt werden.

Auch aus HR-Perspektive kann Kunst eine zusätzliche Aufgabe übernehmen. In diesem Fall richtet sie sich nicht in erster Linie an externe Besucher, sondern an die Menschen, die täglich im Unternehmen arbeiten.

Gerade bei einschneidenden Veränderungen – einem Umzug, einem Rebranding oder einer größeren Veränderung innerhalb des Teams – können Kunstwerke die Geschichte des Unternehmens, seinen Standort oder zentrale Werte aufgreifen und dadurch Teil des täglichen Arbeitsumfelds werden.

Motivierende und inspirierende Bilder fürs Büro

Nicht jedes Kunstwerk im Unternehmensumfeld muss unmittelbar auf die Unternehmensgeschichte oder die visuelle Identität Bezug nehmen.

Auch Motivationsbilder Büro und inspirierende Bilder Büro können sinnvoll eingesetzt werden – vorausgesetzt, sie bestehen nicht lediglich aus beliebigen Standardzitaten.

Ein individuell entwickeltes Werk kann Motivation wesentlich subtiler vermitteln: über eine kraftvolle Komposition, ein bestimmtes Symbol, dreidimensionale Elemente, Farben oder eine Aussage, die tatsächlich zu den Werten des Unternehmens passt.

Gerade in Teamräumen, Kreativbereichen oder Arbeitszonen können solche Werke eine eigene visuelle Energie erzeugen, ohne aufdringlich zu wirken.

Bei der Auswahl von Bildern fürs Arbeitszimmer oder Arbeitsbereichen sollte deshalb nicht nur die Dekoration im Vordergrund stehen. Ebenso wichtig ist die Frage, welche Atmosphäre entstehen soll: konzentriert, kreativ, ruhig, dynamisch oder repräsentativ.

Corporate Art muss also nicht wortwörtlich von einem Unternehmen erzählen. Manchmal reichen Farbe, Textur, ein Symbol oder eine bewusst entwickelte Komposition aus, damit ein Raum dieselbe Sprache spricht wie die Marke selbst.

Dadurch kann ein Bild gleichzeitig Bestandteil des Interieurs, Element der Corporate Identity und eigenständiges Kunstwerk sein.

Individuelle Kunst für Ihr Büro

Wenn Sie nach einer besonderen Lösung für Ihren Geschäftsraum suchen, können wir zunächst gemeinsam über ein individuelles Corporate-Art-Projekt sprechen.

Erzählen Sie uns von Ihrem Unternehmen, Ihren Vorstellungen und der Architektur des Raumes. Gemeinsam lässt sich bestimmen, welches Format, welche Größe, Farbwelt und künstlerische Konzeption am besten zur Atmosphäre und zum Charakter Ihrer Marke passen.

Statt lediglich fertige Bilder fürs Büro auszuwählen, kann so ein Werk entstehen, das speziell für diesen Ort geschaffen wurde.

Alternativ können Sie unsere neue Kollektion handgefertigter Motivationsbilder entdecken. Die Werke kombinieren Malerei mit plastischen, dreidimensionalen Elementen und werden ebenfalls von Hand gefertigt.

Jedes Kunstwerk kann individuell an Ihr Unternehmen angepasst werden. Wir können beispielsweise die Farbpalette auf Ihr Corporate Design abstimmen, ein Logo integrieren oder einen Slogan beziehungsweise ein Zitat einarbeiten.

So entstehen nicht einfach nur schöne Bilder fürs Büro, sondern Kunstwerke, die zur Identität, Architektur und Atmosphäre Ihres Unternehmens passen.